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Fotografien 1925–37
Werner Rohde · Hrsg. Ute Eskildsen · Serie Folkwang · Dirk Nishen Verlag · Berlin · 1992 · 124 S. · 4°
📖 Inhalt & Beschreibung
Monografie über den deutschen Avantgarde-Fotografen Werner Rohde (1906–1990). Das Buch präsentiert eine repräsentative Auswahl seiner Arbeiten aus den Jahren 1925–1937 — eine Schlüsselphase der experimentellen Fotografie in Deutschland.
Inhaltliche Schwerpunkte
- Experimentelle Techniken: Doppelbelichtungen, Mehrfachbelichtungen, ungewöhnliche Kamerawinkel, Lichteffekte
- Porträtfotografie: Inszenierte Porträts, Selbstporträts, Modefotografie
- Stillleben: Surrealistische Objektaufnahmen, fotografische Kompositionen
- Großstadtfotografie: Pariser Motive, filmisch-narrative Bilderzählungen
- Neue Sachlichkeit: Stilistische Nähe zur Finsler-Schule
🎨 Über Werner Rohde
Werner „Tüt" Rohde (*1906 — †1990 Worpswede)
Biografie
- 1927: Studium an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle bei Hans Finsler (Neue Sachlichkeit)
- 1928: Teilnahme an der Ausstellung „Film und Foto" (Deutscher Werkbund, Stuttgart)
- 1929: Begegnung mit László Moholy-Nagy, Beginn experimenteller Arbeiten
- 1930er: Paris-Aufenthalt, Freundschaft mit Paul Citroen und Marianne Breslauer
- 1933: Goldmedaille, 5. Triennale Mailand
- 1935: Aufgabe der freien Fotografie
- 1945–1990: Glasmalerei in Worpswede (Atelier des Vaters)
Stil
Rohde positionierte sich zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus — mit technischen Experimenten, die an Moholy-Nagy erinnern, und einer ästhetischen Nähe zu Hans Finsler. Seine Doppelbelichtungen und Lichtspiele waren wegweisend für die deutsche Fotografie-Avantgarde.
🏛️ Zur Edition
Band der Serie Folkwang, herausgegeben vom Museum Folkwang Essen. Ute Eskildsen, langjährige Leiterin der Fotografie-Sammlung des Museums Folkwang, präsentiert hier eine Werkschau eines lange vernachlässigten Künstlers, dessen Bedeutung für die Fotogeschichte erst Jahrzehnte später erkannt wurde.
💶 Preis & Verfügbarkeit
| Neupreis | vergriffen |
| Ab | € 25,00 (AbeBooks/Antiquariat Lenzen) |
| Bereich | € 25,00–60,00 |
| Lieferstatus | antiquarisch lieferbar |
| Zustand | Gut bis sehr gut (Original-Klappenbroschur) |
| Stand | 2026-05-04 |
📍 Standort in der Bibliothek
| Lagerfach | D01 |
| Erfasst am | 2026-05-04 |
| Zustand | — |
| Signiert | Nein |
📝 Persönliche Notizen
Hinweise zur Edition:
- Serie Folkwang, Museum Folkwang Essen
- 124 Seiten, 4° (28 × 21,5 cm)
- Original-Klappenbroschur
- ISBN: 978-3-88940-087-1
Künstlerische Bedeutung:
Werner Rohde war ein vergessener Meister der deutschen Fotografie-Avantgarde. Zwischen Finslers neuer Sachlichkeit und Moholy-Nagys Experimenten entwickelte er einen eigenständigen Stil, der Surrealismus und dokumentarische Präzision verband. Seine frühe Aufgabe der Fotografie (1935) und der Wechsel zur Glasmalerei machten ihn zu einer verschütteten Figur — erst die Wiederentdeckung durch das Museum Folkwang brachte ihm die gebührende Anerkennung.
Bekannte Werke im Band:
- „Paris – Samaritaine" (1930): Großstadtfaszination mit Mehrfachbelichtung
- Selbstporträt (1928): Im Kontext bauhausnaher Moderne
- Modefotografien für Magazine (bis 1936)
- Experimentelle Stillleben mit Doppelbelichtung
Erfasst mit Perplexity sonar-pro (3 Queries) + Bildanalyse | 2026-05-04
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🎨 KI-generierte Illustration
Prompt: Abstract fine art painting inspired by Werner Rohde, Experimentelle Fotografie, Neue Sachlichkeit, Fotografie, Neue Sachlichkeit, Klassische Moderne, flowing organic shapes, organic forms merging with space, textured layers, color palette: ice blue, frost white, arctic silver, pale lavender, museum quality, gallery exhibition piece, visible brush texture, layered acrylic, contemplative mood, emotional resonance, no figures, no portraits, no faces, no text, no typography, pure abstraction, non-representational, masterpiece, highly detailed, 8k resolution
Modell: Flux1-dev (lokal)
Erstellt: 07.05.2026 12:13
