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Bilderstreit: Widerspruch, Einheit und Fragment in der Kunst seit 1960
Siegfried Gohr (Hrsg.) · DuMont Buchverlag · Köln · 1989 · Kurzführer
📖 Inhalt & Beschreibung
Kurzführer zur epochalen Ausstellung „Bilderstreit: Widerspruch, Einheit und Fragment in der Kunst seit 1960" im Museum Ludwig Köln (8. April – 28. Juni 1989). Die Ausstellung in den Rheinhallen der Kölner Messe war ein Schlüsselereignis der deutschen Kunstszene der späten 1980er Jahre.
Ausstellung
- Ort: Rheinhallen, Kölner Messe
- Zeitraum: 8. April – 28. Juni 1989
- Organisator: Museum Ludwig, Köln
- Kurator: Siegfried Gohr
Thematische Schwerpunkte
- Widerspruch: Gegensätzliche Positionen in der Kunst seit 1960
- Einheit: Suche nach ästhetischer Kohärenz
- Fragment: Zersplitterung, Dekonstruktion, Postmoderne
- Bilderstreit: Die Debatte um Malerei, Bildlichkeit und Ikonoklasmus in der zeitgenössischen Kunst
🎨 Kontext
Die Ausstellung „Bilderstreit" (1989) markierte einen Wendepunkt in der deutschen Kunstdebatte. In den 1980er Jahren tobte ein heftiger Streit um die Zukunft der Malerei — zwischen Vertretern der Konzeptkunst/Minimal Art (die Malerei für tot erklärten) und einer neuen Generation von Malern, die das Medium wiederbeleben wollten.
Künstlerische Positionen
Die Ausstellung versammelte gegensätzliche Positionen:
- Neue Wilde / Heftige Malerei: Rückkehr zum expressiven, figurativen Bild
- Konzeptkunst / Minimal Art: Abkehr vom traditionellen Bild
- Postmoderne: Zitat, Fragment, Dekonstruktion
🏛️ Zur Edition
Der Kurzführer (gelbes Cover mit verstreuten Buchstaben, typografische Fragmentierung als Designkonzept) begleitete die Ausstellung. Der vollständige Hauptkatalog (544 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7701-2372-8) erschien ebenfalls bei DuMont.
Eine weitere Begleitpublikation: „Bilderstreit: Bilanz einer Debatte" (König, Köln 1989, ISBN 978-3-88375-114-6, Softcover).
💶 Preis & Verfügbarkeit
| Neupreis | vergriffen |
| Ab | € 15,00 (antiquarisch) |
| Bereich | € 15,00–40,00 |
| Lieferstatus | antiquarisch lieferbar |
| Zustand | Gut bis sehr gut |
| Stand | 2026-05-04 |
📍 Standort in der Bibliothek
| Lagerfach | D01 |
| Erfasst am | 2026-05-04 |
| Zustand | — |
| Signiert | Nein |
📝 Persönliche Notizen
Hinweise zur Edition:
- Kurzführer zur Ausstellung (ca. 35 Seiten)
- Gelbes Cover mit verstreuten Buchstaben — typografisches Design als Spiegel des Fragments
- DuMont Buchverlag, Köln 1989
- ISBN des Hauptkatalogs: 978-3-7701-2372-8
Ausstellungshistorische Bedeutung:
Die „Bilderstreit"-Ausstellung von 1989 war ein Schlüsselereignis der deutschen Postmoderne-Debatte. Sie dokumentierte den Konflikt zwischen Bildskepsis und Bilderverlangen — zwischen denen, die die Malerei beerdigen wollten, und denen, die sie wiederbeleben wollten. Das gelbe Cover mit seinen verstreuten Buchstaben ist selbst ein Statement: Fragmentierung als ästhetisches Prinzip.
Erfasst mit Perplexity sonar-pro (3 Queries) + Bildanalyse | 2026-05-04
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🎨 KI-generierte Illustration
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Modell: Flux1-dev (lokal)
Erstellt: 06.05.2026 22:04
