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Der Zauberspiegel des M.C. Escher
Bruno Ernst · TACO Verlagsgesellschaft, Berlin · 1986 · 116 S.
📖 Inhalt \u0026 Beschreibung
Dieses Buch ist eine detaillierte Analyse des Werks von M.C. Escher, verfasst vom Mathematiker Bruno Ernst nach wöchentlichen Gesprächen mit dem Künstler selbst. Es erklärt die mathematischen Prinzipien hinter Eschers berühmten optischen Illusionen, perspektivischen Unmöglichkeiten und regelmäßigen Flächenfüllungen (Tessellationen).
Das Werk beleuchtet Eschers Techniken, biografische Hintergründe und den Zusammenhang seiner Grafiken wie „Begegnung" (1944), „Wasserfall" (1961) oder „Zeichnende Hände" (1948). Mit 250 Illustrationen der wichtigsten Werke, detaillierten Erläuterungen zu Konstruktionsmethoden und Vorstudien bietet das Buch einen tiefen Einblick in Eschers „intellektuelles Verwirrspiel mit Dimensionen und Perspektiven".
Ernst betont Eschers Meisterschaft der dritten Dimension und seine Position zwischen Naturwissenschaft, Psychologie und Kognitionswissenschaft — ein Werk, das die Grenzen der Sinne aufzeigt und das „real Unmögliche streng und gesetzmäßig" darstellt.
👤 Über den Autor
Bruno Ernst
Niederländischer Mathematiker und Wissenschaftsjournalist. Er traf M.C. Escher wöchentlich über ein Jahr lang, beobachtete seine Arbeit und diskutierte das Œuvre, was zu einer Freundschaft führte. Das Buch gilt als authentische Quelle, da Escher den Text selbst prüfte.
🎨 Über M.C. Escher
Maurits Cornelis Escher (1898–1972)
Niederländischer Grafiker, bekannt für seine optischen Illusionen, unmöglichen Konstruktionen und mathematisch inspirierten Werke. Geboren in Leeuwarden, studierte er an der Schule für Architektur und dekorative Künste in Haarlem, wandte sich aber der Grafik zu. 1922/23 reiste er durch Italien, lernte 1924 Jetta Umiker kennen und heiratete sie. Er lebte in Rom (bis 1935), dann in der Schweiz, Brüssel (1937) und Baarn/Niederlande (ab 1941). Sein Werk umfasst Lithografien, Holzschnitte und Radierungen, die mathematische Konzepte wie Unendlichkeit, Symmetrie und unmögliche Objekte visualisieren.
⭐ Bedeutung \u0026 Rezeption
Das Buch gilt als „definitives Escher-Buch" und maßgebliche Quelle für Kunsthistoriker, Mathematiker und Escher-Fans. Es popularisierte Eschers „magische Wirkung" und zeigt, dass Escher kein Surrealist war, sondern ein Konstrukteur unmöglicher Welten.
Rezensionen:
- Dieter Wunderlich: „Escher ist kein Surrealist [...], sondern ein Konstrukteur unmöglicher Welten, der das real Unmögliche streng und gesetzmäßig darstellt."
- LovelyBooks: 4 Sterne (TASCHEN-Ausgabe)
- Goodreads: Lob für chronologische Werkanalyse und mathematische Exkurse
Titelreferenz: Der Titel bezieht sich auf Eschers Lithografie „Zauberspiegel" von 1946.
💶 Preis \u0026 Verfügbarkeit
| Neupreis | nicht verfügbar |
| Ab | ca. € 15–30 (antiquarisch) |
| Lieferstatus | vergriffen, antiquarisch erhältlich |
📍 Standort in der Bibliothek
| Lagerfach | B6 |
| Erfasst am | 2026-04-28 |
🔗 Quellen \u0026 Links
Erfasst mit Perplexity sonar-pro (6 Queries) | 2026-04-28
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🎨 KI-generierte Illustration
Prompt: Abstract fine art painting inspired by M.C. Escher, Optische Illusionen, Perspektive, Kunstgeschichte, Mathematik, Moderne, flowing organic shapes, atmospheric depth, soft diffused glow, color palette: bold primary colors, stark contrasts, black and white with red accent, museum quality, gallery exhibition piece, visible brush texture, layered acrylic, contemplative mood, emotional resonance, no figures, no portraits, no faces, no text, no typography, pure abstraction, non-representational, masterpiece, highly detailed, 8k resolution
Modell: Flux1-dev (lokal)
Erstellt: 07.05.2026 09:44
